Die Zeit von schlechten Produktabbildungen in Webshops ist endgültig passé. Denn in diesem Jahr wollen Online-Händler verstärkt in die Produktpräsentation im Web investieren, wie eine aktuelle Studie zeigt. Webshop-Betreiber legen beim Ausbau ihres Ladengeschäfts im Internet in diesem Jahr viel Wert auf die Produktdarstellung. Wie die aktuelle Studie "Web 2.0 Experience and beyond" der Adobe-Tochter Scene 7 zeigt, wollen über ein Drittel der Umfrageteilnehmer in diesem Jahr alternative Ansichten, Videos oder 360-Grad-Drehungen in ihren Shops einführen. Und auch Benutzerbewertungen, Ranglisten und Kommentare hat jeder dritte Shopbetreiber seinen Agenturen für dieses Jahr auf die To-Do-Liste geschrieben.
Dabei scheinen gerade in punkto alternative Ansichten und Videos jetzt die Nachzügler aufzuholen, denn diese Funktionen zählen der Studie zufolge neben Zoomfähigkeit, Microsites und Wurfsendungen ohnehin schon zu den fünf am häufigsten integrierten Funktionen. Der Grund liegt auf der Hand: Von den Händlern, die ihre Produktdarstellungen bereits optimiert haben, gaben 41 Prozent an, dass sie durch alternative Ansichten ihre Umsätze am stärksten steigern konnten, 36 Prozent sahen dieses Phänomen auch bei Zoom-Funktionen. (Quelle: OnlinePC)
8 Suchmaschinen-Tipps direkt von der SEMSEO 2008 in Hannover
Onsite-Optimierung
1. Begrenzen Sie Ihre Seitengröße
Die Ladezeiten Ihrer Seiten sollten nicht zu groß sein, da dies mittlerweile ein Bewertungskriterium für Google darstellt.
Wenn Sie Produktbilder verlinken, geben Sie diesen das „noindex”-Attribut mit, damit nur der wirkliche Link mit dem Produkttitel im Google-Index erscheint.
Im Quelltext Ihrer einzelnen Shopseiten sollten die Produktbeschreibungen möglichst weit oben stehen, damit Google nicht so lange nach relevanten Inhalten suchen muss.
Mit CSS können diese dann für den User dennoch an beliebiger Stelle dargestellt werden.
Offsite-Optimierung
6. Optimieren Sie Ihre Adwords-Kampagnen
Buchen Sie auch Tippfehler oder Thesauren (Beispiel: Google, Googel).
Bauen Sie spezielle Landingpages/Deeplinks für Keywords, d.h. verlinken Sie nicht immer nur Ihre Startseite, sondern direkt die Produktkategorie oder die Produktbeschreibung.
Schalten Sie unterschiedliche Kampagnen (bspw. abhängig vom Wetter, wenn Sie Sonnenbrillen verkaufen, oder Ski für den Winter).
7. Backlinks durch Social Media Optimization (SMO)
Wenn Sie interessante Beiträge, Produkte oder Ideen haben, stellen Sie entsprechende Beiträge auf Plattformen ein wie Delicious, Mister Wong, Digg (nur englische Beiträge haben eine wirkliche Chance), Yigg, Webnews, Yahoo buzz und Stumbleupon.
Neben dem zusätzlichen Traffic erhalten Sie vor allem wertvolle Backlinks, die Ihrem Shop bei Google Vorteile bringen können.
8. Mehr Traffic durch Latent Semantik Optimization (LSO)
Verwenden Sie Texte, Sätze und Wörter, die inhaltlich zu Ihren zu optimierenden Keywords passen, statt immer nur ein und das selbe Keyword zu verwenden. z.B: Nicht nur „Hotel in Brüssel”, sondern lieber „Hotel in Brüssel nahe Innenstadt”.
Wie Sie sehen, handelt es sich hier wirklich um Suchmaschinenoptimierung für Fortgeschrittene. Grundlegende Maßnahmen wie beispielsweise die Gestaltung von META-Tags sowie einer optimierten Linkstruktur, der hohen Anzahl und Qualität von Backlinks oder einer Strukturierung des Inhalts mit h1, h2 und h3 werden mittlerweile als Standard betrachtet.